Wanderung mit Ausstellungsbesuch „Aquarelle auf Seekarte“

Hallo liebe Wanderfreunde!

 

SeniorTrainerin Annegret Bahl-Wurm und Walter Laurich laden herzlich am Freitag, den 29.07.16 zur Juli-Wanderung ein.
Los geht es um 13.00 Uhr in 25718 Friedrichskoog, Am Hafen 5.

Über ca. 7 km wandern wir zur Spitze am Deich und zurück. Im Haus des Kurgastes besuchen wir die Ausstellung von Dieter Kruse „Aquarelle auf Seekarte“.

Kaffee und Kuchen im „Küstenperle“. Wir weisen darauf hin, dass die Teilnahme kostenlos, aber auf eigene Verantwortung ist.

Zu Anmeldungen bitte an Walter Laurich,

E-Mail: senior-1@gmx.de,  Tel:0481/2671,

oder Annegret Bahl-Wurm E-Mail: anne.bw@gmx.de

Mit freundlichen Grüßen
Walter Laurich

Leben in der Mittelsteinzeit

„Schleswig- Holstein vor 7.000 Jahren – Leben in der Mittelsteinzeit“

 

Vom 25. 7. 2016 bis zum 7. 8. 2016 soll im Steinzeitpark Dithmarschen in Albersdorf ein besonderes und bisher einmaliges Projekt durchgeführt werden: Das „Leben in der Mittelsteinzeit“ ist eine museumspädagogische Aktion, bei der bis zu 10 Akteure gleichzeitig die Lebens-, Wohn- und Ernährungsbedingungen in der Mittelsteinzeit zur Zeit der Ertebölle-Kultur um ca. 5.000 v. Chr. praktisch austesten können. Die Aktion wird in der im Jahr 2014 neu errichteten mittelsteinzeitlichen Hüttensiedlung mit angrenzendem Teich und Waldbereich im Steinzeitpark Dithmarschen unter Leitung des „Steinzeitjägers“ (und Museumspädagogen) Werner Pfeifer geplant, vorbereitet und durchgeführt. Neben der fotografischen und filmischen Dokumentation, die im Anschluss an das Projekt auch durch eine DVD für den Schulunterricht genutzt werden kann, finden während der Aktion viele begleitende Führungen und spezielle Programme statt.

 

Ein solches Projekt hat es in dieser Form noch nicht in Schleswig-Holstein gegeben; aufgrund der Vielzahl neuer Forschungsergebnisse zur Mittelsteinzeit in Norddeutschland und wegen der langjährigen Erfahrungen des Steinzeitparks Dithmarschen als Bildungseinrichtung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kann eine möglichst authentische Durchführung garantiert werden.

Durch die Kooperation mit mehreren anderen archäologischen Freilichtmuseen in Europa werden auch internationale Teilnehmer aus England, Finnland, Italien und Dänemark als Experimentalarchäologen mit einbezogen.

Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt dabei durch das auf Experimentelle Archäologie spezialisierte Archäologische Institut der Universität Exeter aus England.

Auf diese Weise können verschiedene Teilbereiche des prähistorischen Lebens  wie z. B. Jagen, Fischen, Essenszubereitung, Wohnen, Kleidung, Gesundheit und Körperpflege dargestellt werden.

Als Ergebnis dieser mehrwöchigen Aktion sollen eine wissenschaftliche Publikation über die Universität Exeter und eine populärwissenschaftliche Dokumentation erscheinen.

 

Auch in den folgenden Jahren soll das „Leben in der Steinzeit“ wieder in Albersdorf mit vielen  Aktiven stattfinden – herzlich willkommen dazu bei uns „in der Steinzeit“!

 

Rüdiger Kelm

 

Albersdorf, im Mai 2016

Norddeutsche Wohnkultur in der Steinzeit

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Hamburger Studenten leben eine Woche im Steinzeitdorf

 

In der Zeit vom 24. bis zum 30. Juli 2016 findet auch in diesem Jahr wieder ein Praxis-Seminar des Archäologischen Instituts der Universität Hamburg im Steinzeitdorf des Steinzeitparks Dithmarschen in Albersdorf statt.

Ziel des wissenschaftlichen Seminars unter Leitung von Tosca Friedrich und Birte Meller vom Archäologischen Institut ist es, die im Originalmaßstab rekonstruierten Steinzeithäuser im Steinzeitdorf mit Leben, mit Mobiliar und Werkzeugen zu füllen. Konkret geht es dabei um das „Haus von Pennigbüttel“  und das „Kulthaus von Tustrup“, beide aus der Zeit der Großsteingräber.

Die Vorlagen für die praktische Nutzung von Wohn- und Arbeitsbereich stammen dabei aus archäologischen Befunden der späten Jungsteinzeit und frühen Bronzezeit in ganz Europa.

Zum „Wohnversuch“ zur Jungsteinzeit Norddeutschlands haben sich die ca. 30 Studentinnen und Studenten in verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt; dazu gehören z. B. die Gruppen „Tontrommeln“, „Bast und Rinde“, „Musikinstrumente“, „Bau eines Lehmofens“, „Steinzeitliche Kleinkunst“, „Arbeiten mit Flint und Felsgestein“, „Keramikherstellung“, „Bau eines Rades“ und „Kräuter der Steinzeit“. Neu sind in diesem Jahr dabei u. a. das Themen „Kräuter“ und „Kleinkunst“; außerdem finden regelmäßig Führungen und Erläuterungen für die Besucher statt.

Da für solch eine Arbeit natürlich viele spezielle Materialien benötigt werden, hat sich Dr. Rüdiger Kelm vom Steinzeitpark zusammen mit weiteren Helfern aus den Reihen des Fördervereins AÖZA e. V. bereits seit mehreren Wochen mit der Zusammenstellung von Knochen, Leder, Muscheln, Bau- und Brennholz und anderem Baumaterial beschäftigt.

„Nach Abschluss unserer Projektwoche werden die bewohnten Steinzeithäuser dann sicher noch viele Spuren der Benutzung durch die modernen „Steinzeit-menschen“ aufweisen. Sie werden dann vermutlich so wirken, also ob die Bewohner nur einmal kurz weggegangen sind …“, sagt Rüdiger Kelm.

 

Das „lebende“ Steinzeitdorf kann vom 24. Juli 2016 bis zum 30. Juli 2016 täglich (also auch montags!) zwischen 11.00 und 17.00 Uhr besichtigt werden. Die Hamburger Studierenden stehen dann für Fragen und Erklärungen für alle Besucher zur Verfügung. Danach sind die Häuser dann während der regulären Öffnungszeiten des Steinzeitdorfs zu besichtigen (Di – So 11 – 17 Uhr).

 

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Bildkunst im Steinzeithaus

Einladung zur Ausstellungseröffnung

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Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen des Steinzeitparks Dithmarschen und der beteiligten Künstler möchten wir Sie herzlich zur Eröffnung unserer gemeinsamen Kunstausstellung

Steinzeit-Impressionen: Bildkunst im Steinzeithaus –

Ein Ausstellungsprojekt von Rainer Schmidt, Claus Vahle und Martin M. Vollert“

einladen.

Die Ausstellung wird am Samstag, den 23. Juli 2016 um 15.00 Uhr im Steinzeithaus „Flintbek“ im Steinzeitpark Dithmarschen, Süderstr. 47, Albersdorf, eröffnet.

Folgendes Programm ist vorgesehen:

  • Grußwort des Präsidenten des Kreises Dithmarschen,

Herrn Hans-Harald Böttger,

  • Grußwort des Bürgermeisters der Gemeinde Albersdorf,

Herrn Heribert Heinecke,

  • Grußwort des Leiters des Steinzeitparks Dithmarschen,

Herrn Dr. Rüdiger Kelm,

  • Einführung in das Thema der Ausstellung durch den

Künstler, Herrn Rainer Schmidt , Arkebek,

  • anschließend Besichtigung der Sonderausstellung.

 

Die Gäste sind anschließend zu Kaffee und Kuchen

beim Café des Fördervereins AÖZA e. V.

am Eingang des Steinzeitparks eingeladen.

 

Die Ausstellung wird vom 24. Juli 2016 bis zum August 2016 gezeigt.

Es erscheint ein Begleitkatalog zur Ausstellung.

Bei der Eröffnung können Kunstdrucke erworben werden.

 

Wir danken sehr herzlich allen Personen und Einrichtungen,

die zur Realisierung der Ausstellung beigetragen haben.

Vor allem ist hier den beteiligten Künstlern zu danken,

Herrn Rainer Schmidt aus Arkebek,

Herrn Claus Vahle aus Schleswig und

Herrn Martin M. Vollert aus Albersdorf.

 

Für die Idee und die Inspiration zu dieser Ausstellung

an einem ungewöhnlichen Ort danken wir sehr herzlich

Herrn Martin M. Vollert.

 

Für viele vorbereitende Arbeiten und eine umfangreiche Koordination bedanken wir uns bei Herrn Ernst Wilhelm Ramundt, Albersdorf.

 

Herrn Martin M. Vollert und dem Förderverein AÖZA e. V.

sei für die finanzielle Unterstützung gedankt.

 

Wir bitten um Anmeldung bis zum 19. 7. 2016

unter Tel. 04835-213652 oder info@aoeza.de.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Rüdiger Kelm

(Geschäftsführer AÖZA gGmbH)

2016-07-22 12_29_29-Plakat Kunstausstellung 2016.pdf - Adobe Acrobat Reader DC2016-07-22 12_30_12-Martin M. Vollert.jpg - IrfanViewMartin Marcus Vollert

(geb. 4. 11. 1932 – gest. 10. 7. 2016)

 

 

 

 

Ein Nachruf

Archäologie und Geschichte waren für Martin M. Vollert immer ein wichtiger Teil seines Lebens als  Künstler, dem er sich seit 2003 – dem Ende seiner praktischen Tätigkeit als freischaffender Architekt in Albersdorf – verstärkt widmen konnte.

Viele seiner für ihn so typischen und bekannten Zeichnungen mit der selbst geschnittenen Rohrfeder und den daraus entstandenen Aquarellen und Acrylbildern zeigen dabei architektonische, archäologische und landschaftliche Motive aus der näheren Umgebung, aber auch weit darüber hinaus. Das offene und immer interessierte Auge des Künstlers erfasste dabei nicht allein reale bzw. realistische Situationen, sondern stellte in unverkennbarer und vielfach detailreicher Weise auch immer das Besondere, den Charakter eines Themas heraus.

Als Künstler und als Persönlichkeit engagierte sich Martin M. Vollert stark für das Albersdorfer Bürgerhaus, für die plattdeutsche Sprache und nicht zuletzt für das Archäologisch-Ökologische Zentrum in Albersdorf.

Auch im Namen vieler Begleiter, Mitstreiter und Freunde des Archäologisch-Ökologischen Zentrums Albersdorf möchte ich mich an dieser Stelle sehr herzlich für die immer gute, sehr freundschaftliche, geduldige, zuverlässige und zielgerichtete Arbeit und Hilfe von Martin M. Vollert für unser Projekt bedanken.

Vor allem seine architektonischen Planungen für das neue Ausstellungshaus im Eingangsbereich des Steinzeitparks, die ihn bis zuletzt intensiv und mit viel Herzblut beschäftigten, sind hier besonders zu erwähnen.

Seinen speziellen Blick auf die Archäologie, die ihn zu vielen Werken inspirierte, mag er uns mit seinen eigenen Worten erklären:

„Als Albersdorfer bin ich laufend konfrontiert mit der urgeschichtlichen Vorzeit, überall reizen mich die hier zuhauf zu findenden Denkmäler aus der Steinzeit, der Bronzezeit oder der Eisenzeit zur Gestaltung von Bildern und Vorträgen. Brutkampstein, Schalenstein, Riesenbetten und die Vielzahl von Hügelgräbern regen mich immer wieder zu Gedanken an, wie die Menschen in diesen Zeiten wohl gelebt haben mögen.

Was hat sie bewegt, was hatte Bedeutung für sie?“

(Auszug aus dem Ausstellungskatalog „Steinzeit-Impressionen“, 2016).

In großem Respekt und Wertschätzung sowie tiefer Dankbarkeit für das Leben und Werk von Martin M. Vollert.

Dr. Rüdiger Kelm

Albersdorf, im Juli 2016