artbox Büsum im Mai 2018

Termine für die artbox im Büsumer Kurpark bitten:

 

15., 16., 17., 22., 23., 24. Mai

Angela Stabenow

Gestalten mit Papier, ab 12 Jahre

10.00 – 16.00 Uhr

 

25., 26., 27. Mai

Hannelore Jochimsen

Malen mit Papiertaschentücher

14.00 – 17.00 Uhr

 

28., 29., 30. Mai

Angela Stabenow

Gestalten mit Papier, ab 12 Jahre

10.00 – 16.00 Uhr

 

Gregers Nissen – Fahrradpionier und Reiseschriftsteller

Lars Amenda liest:

„Gregers Nissen – Fahrradpionier und Reiseschriftsteller“

 

am Freitag, 18.5.2018, 20°° Uhr

 

Am Freitag, den 18. Mai.2018 liest Lars Amenda aus seinem neuen Buch „ Gregers Nissen –  Fahrradpionier und Reiseschriftsteller“ , das er zusammen mit Oliver Leibbrand geschrieben hat.

 

Gregers Nissen (1867-1942) gehört zu den fast vergessenen Fahrradpionieren. Schon in den 1890er-Jahren und noch lange danach setzte er sich für das Radfahren als Breitensport ein. Er schätzte den gesundheitlichen Nutzen und die Verbundenheit mit der Natur beim Wanderfahren. Woher aber kam die Fahrradbegeisterung des gebürtigen Nordfriesen? Verfolgte er auch politische Ziele? Auf der Grundlage von zahlreichen Quellen beschäftigen sich die Autoren sowohl mit Nissens Jugend als auch mit seinem Wirken im Radsport und seiner Position in der Weimarer Republik und NS-Zeit. Nissen war diesbezüglich einer der wichtigsten Pioniere in Deutschland, hat Fahrradkarten mit initiiert, Reiseführer geschrieben, für offene Grenzen für Radreisende gekämpft, für gute Radwege in Stadt und Land plädiert und war international sehr gut vernetzt. Anfang des 20. Jahrhunderts hat er mehrfach Delegationen aus Kopenhagen durch Hamburg geführt, um ihnen die vorbildliche Fahrradinfrastruktur zu zeigen . Rad gefahren ist er auch noch ohne Ende.

 

 

Dr.Lars Amenda und Oliver Leibbrand,M.A. sind Historiker und selbst im Radsport aktiv.

Als Vorsitzende des Altonaer Bicyle Clubs von 1869/80 stehen sie jenem Verein vor, den auch Gregers Nissen leitete.

 

Ort: „ Traumausstatter“, Süderstr.9, 25704 Meldorf

VVK: Euro 7,00/3,50, Abendkasse: Euro 8,00/4,00

 

Veranstalter: Peter Panter Buchladen

peterpanter.de

Manfred Schlüter – „Der kleine Herr Jemine“

Liebe Freundinnen und Freunde

der Literatur und der Kunst!

Ich freue mich über mein neues Bilderbuch!

https://www.bibliothekderprovinz.at/buch/7256/

 

Der kleine Herr Jemine

lebte irgendwo im weiten Weltenraum

auf einem winzigen Planeten und war glücklich. Eigentlich.

Doch irgendetwas fehlte ihm. Immer, immer wieder …

Eines Tages erkennt er, dass weniger manchmal mehr ist.

 

Eine Geschichte vom Glücklichsein.

Für kleine und große Menschen.

 

Verlag Bibliothek der Provinz

24 x 17 cm, 32 Seiten, Hardcover, 18,00 €

ISBN: 978-3-99028-682-1

 

Rezensionsexemplare / Bestellungen: bestellung@bibliothekderprovinz.at

https://www.bibliothekderprovinz.at/buch/7256/

Verlagsauslieferung für Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol:

Koch, Neff & Volckmar GmbH

D-70565 Stuttgart, Schockenriedstraße 37, Telefon +49-(0)711-7860-0

 

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Ich wünsche sehr viel Gutes

und schicke herzliche Grüße in die Welt

 

 

Manfred Schlüter

Schriftsteller, Illustrator und freier Künstler

Dorfstraße 7, Alte Schule, D-25764 Hillgroven

Telefon 0049-(0)4833-2117

ms@manfred-schlueter.com

www.manfred-schlueter.com

 

 

 

artbox büsum sucht Künstler/innen

Es gibt ein neues Kunstprojekt in Büsum.

Es ist die ARTBOX Büsum im Kurpark.

Die BOX ist ca. 3,50 x 2,50 groß, aus Holz und abschließbar. Innen gibt es eine Leiste für Nägel zum Aufhängen der Bilder/Objekte. Hier soll Kunst jeder Art präsentiert werden, der Künstler kann für sich werben. Da die Hütte aus Fördergeldern aufgebaut wurde, darf hier kein Verkauf stattfinden. Die Kurverwaltung Büsum würde es sehr begrüßen, wenn Aktionen wie Workshops, Vorführungen, Lesungen für Kinder/Erwachsene angeboten würden. Da wir möglichst vieles und unterschiedliches anbieten wollen, sollte die Ausstellung 2-4 Tage dauern, auch die Öffnungszeiten können individuell geplant werden.

Es gibt noch Termine für Juli, August und September.

Inge Nagel

04834 6590 oder ingenagel@gmx.de

 

 

Das kleine Paradies des Künstlers Klaus Augustin

Altes zu Neuem
Das kleine Paradies des Künstlers Klaus Augustin

Klaus Augustin

©2015 – Marschland Media & Arts

Wer vormittags am Meldorfer Hafen unterwegs ist, hat gute Chancen, ihm zu begegnen: Bei jedem Wetter macht Klaus Augustin sich auf den Weg an die Nordseeküste, um mit seinen Hunden spazierenzugehen und dabei Müll zu sammeln. „Ich bin ja tierlieb“, sagt er dazu mit einem Augenzwinkern – aber das ist nicht die ganze Wahrheit, denn der gelernte Tischler, Künstler und Musiker denkt bei seinen morgendlichen Ausflügen nicht nur an die Umwelt.

Klaus Augustin geht mit offenen Augen durch die Welt. Er sieht dabei Dinge, die den meisten Menschen verborgen bleiben. Wo andere einen Haufen Müll sehen, entdeckt er immer wieder besondere Gegenstände, die eine Geschichte zu erzählen haben, oder die er einfach gerade gut gebrauchen kann. Das kann eine angespülte Plastikplane sein, die sich perfekt zum Abdecken des Feuerholzes im Garten eignet. Oder eine Kokosnuss, die eine lange Reise durch den Ozean hinter sich gehabt haben mag, bis sie endlich ihm vor die Füße schwamm.

Sein Hof in Sarzbüttel ist eine Fundgrube solcher Dinge. Eine Fundgrube, keineswegs ein Sammelsurium. Denn mit künstlerischem Auge fügt Klaus Augustin all die kleinen und großen Schätze zu einem stimmigen Ganzen zusammen, formt aus ihnen Dekoratives und Nützliches, Obstschalen, Brotkästen und zeitlose Möbelstücke, die – dezent eingesetzt – das Auge angenehm ablenken. „Altes zu Neuem“ ist auch der passende Titel seiner aktuellen Ausstellung.

Was für seine Kunstobjekte im Kleinen gilt, funktioniert ebensogut im Großen, wenn man Haus und Hof als Ganzes betrachtet. Vor 15 Jahren zog es den jungen Hamburger Tischler aufs Land. Er erwarb den ehemaligen Hof einer Zimmererfamilie, die das ganze Grundstück noch als Selbstversorger bewirtschaftet hatte. Im Erdgeschoss des Hauses richtete er Wohnzimmer, Arbeitszimmer seiner Frau und die offen gestaltete Küche mit einem großzügigen Kochbereich ein, denn Klaus Augustin ist leidenschaftlicher Koch. In der Tenne entstand eine für Besucher zugängliche Hofgalerie, dahinter, in den ehemaligen Stallungen, befindet sich heute seine Werkstatt. Wo immer es passte, erhielt er das Alte, die robusten Steinböden in der Küche und zur Tenne hin etwa. An anderer Stelle fügte er Neues ein, wie die dänischen Holzfenster im Wohnzimmer oder Stuckelemente am Treppenaufgang zum Obergeschoss.

Oben, im ehemaligen Speicher, entstanden die Wohn- und Schlafräume sowie ein großer, lichtdurchfluteter Raum, der für Konzerte und Veranstaltungen dient. Leicht, fast schwebend trennen alte Hamburger Schiebetüren den privaten und offenen Bereich voneinander. Die Wände sind unten wie oben in weiß gehalten – neutral, um keinen unnötigen Kontrast zu den Kunstobjekten und besonderen Möbelstücken zu bilden.

„Altes zu Neuem“ gilt auch für die Einrichtung im Obergeschoss, teils vom Sperrmüll gerettet und aufbereitet, teils aus alten Materialien neu geschaffen. Für seinen schweren Esstisch beispielsweise hat Klaus Augustin sich alte Duckdalben, die einst als Anlegepfähle für Schiffe in den Hafengrund gerammt wurden, mit entsprechenden Maschinen aufschneiden lassen. „Schlicht, formschön und zeitlos“, fasst Klaus Augustin seine Gestaltungsabsicht zusammen.

Klaus Augustin 1

©2015 – Marschland Media & Arts

Draußen, um das Wohngebäude herum, hat Klaus Augustin sich ein kleines Paradies mit großen Freiräumen für die Natur geschaffen. Dabei hat er das Grundstück unterteilt in die „Meerseite“ mit Steinstrand im Westen und eine üppig grüne „Landseite“ mit Kräutergarten, Wohlfühlecken und einem dichten Wäldchen, das zur Zeit der Vorbesitzer noch eine niedrige Tannenpflanzung für den jährlichen Weihnachtsbaumverkauf war. Inzwischen sind die Nadelbäume groß geworden und bieten Rückzugsraum und Nistplatz für viele Vögel und sogar ein Spechtpärchen, die stets für ein lustiges Treiben an der Futterstelle vor dem Küchenfenster sorgen.

Im ehemaligen Schuppen entstanden die Garage sowie eine kleine aber vollwertige Wohnung für Gäste des Hauses. Selbst hier finden sich Fundstücke vom Nordseedeich wieder: Ein dicker Holzbalken dient, gehalten von einer schweren Kette, als Garderobe im Eingangsbereich. Einfaches Prinzip, aber effektiv und gekonnt umgesetzt. Oder, wie Klaus Augustin es ausdrückt: „Man muss nur kreativ sein!“

Die Umgestaltung des Hauses betrachtet Klaus Augustin inzwischen als abgeschlossen. „Fertig“ ist er dennoch lange nicht, denn es gilt immer irgendetwas nachzubessern oder wieder instand zu setzen. Doch diese Arbeit geht er ganz entspannt an. „Nur keine Hektik aufkommen lassen“, so das Motto des Künstlers. „Hektik hatte ich genug in Hamburg!“ In Sarzbüttel hat er seine Ruhe gefunden.

Bericht „fabelhaft“ 01/2015